Shop-Check: Ist dieser Online-Shop seriös?
Beispiel: Auffällige Adresse und Siegel ohne Zertifikat
Der Shop-Check führt dich durch die Warnzeichen, die Verbraucherzentrale, Polizei und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik für Fakeshops nennen. Du beantwortest jede Frage mit „trifft zu“, „trifft nicht zu“ oder „weiß nicht“ und bekommst eine Einschätzung mit den nächsten Schritten.
Das Ergebnis ist kein Urteil über einen Händler, sondern eine Auswertung deiner Beobachtungen. Als zweite, automatische Prüfung empfehlen wir den Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale, den wir verlinken und nicht nachbauen.
Shop zusätzlich im Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale prüfen
Deine Auswertung
- Trifft zu: Die Internetadresse ist auffällig: zusätzliche Endung wie .de.com, falsch geschriebener Markenname oder Adresse passt nicht zum Sortiment. (Gewicht 2, Verbraucherzentrale)
- Trifft zu: Ein Gütesiegel ist abgebildet, verlinkt aber nicht auf ein Zertifikat beim Siegelbetreiber. (Gewicht 2, Verbraucherzentrale)
- Noch offen: Im Shop stehen nur Lobeshymnen, externe Bewertungen weichen stark ab oder warnen.
- Noch offen: Eine Suche nach dem Shopnamen zeigt Warnungen oder negative Erfahrungen anderer Kunden.
- Summe der Gewichte: 4 Punkte; 2 Fragen offen.
Fehler im Profil? Kurze Nachricht genügt
Ein kurzes Formular genügt.
- Kostenloser Basiseintrag
- Prüfung durch die Redaktion
- Antwort per E-Mail
Wie die Einschätzung zustande kommt
Jedes Warnzeichen hat ein Gewicht von 1 bis 5. Besonders schwer wiegen ein fehlendes Impressum, reine Vorkasse und die Forderung nach Bargeldtransfer, denn hier ist dein Geld nach Aussage der Verbraucherzentrale fast nicht zurückzuholen. Ein Eintrag in der Warnliste der Verbraucherzentrale entscheidet allein.
Trifft eines der schweren Merkmale zu oder kommen sechs und mehr Punkte zusammen, rät der Check von der Bestellung ab. Ab zwei Punkten heißt es Vorsicht. Bleiben viele Fragen offen, empfiehlt er, diese zuerst zu klären.
Was der Check nicht kann
Professionelle Fakeshops kopieren echte Websites mit Impressum, AGB und Gütesiegeln. Ein unauffälliges Ergebnis ist deshalb kein Freibrief. Der Check ersetzt weder den Fakeshop-Finder noch die eigene Recherche, er strukturiert sie. Er sagt auch nichts über die Qualität von Ware oder Service eines seriösen Händlers.
Sicher bezahlen, auch wenn alles passt
Die Polizei empfiehlt Zahlungswege, die du rückgängig machen kannst. Beim Kauf auf Rechnung zahlst du erst nach Erhalt der Ware, eine SEPA-Lastschrift kannst du laut Verbraucherzentrale bis zu acht Wochen nach Einzug zurückbuchen lassen. Eine Überweisung lässt sich dagegen nur kurz nach dem Auftrag stoppen, und auch das nicht immer.
Beispiele
Einschätzung: Hohes Risiko: Hier solltest du nicht bestellen.
Einschätzung: Erhöhte Vorsicht.
Einschätzung: Keine typischen Warnzeichen erkannt.
Häufige Fragen
Wie erkenne ich, ob ein Online-Shop seriös ist?
An einem vollständigen Impressum, mehreren Zahlungsarten ohne reine Vorkasse, realistischen Preisen, nachvollziehbaren AGB und Gütesiegeln, die auf ein Zertifikat verlinken. Eine automatische Einschätzung liefert der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale.
Ist ein Shop ohne Impressum immer ein Fakeshop?
Nicht zwingend, aber die Verbraucherzentrale nennt ein fehlendes Impressum ein No-Go. Gewerbliche Anbieter sind zur Anbieterkennzeichnung verpflichtet, in Deutschland nach § 5 Digitale-Dienste-Gesetz.
Was mache ich, wenn ich schon bezahlt habe?
Sofort die Bank kontaktieren und versuchen, die Zahlung zu stoppen, alle Belege sichern und Anzeige bei der Polizei erstatten, auch online über die Onlinewachen der Länder.
Speichert ihr meine Eingaben?
Nein. Der Check läuft vollständig in deinem Browser. Die Antworten stehen nur im Link, wenn du ihn teilst.
Quellen und Stand
Stand: 13.10.2026
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